HARTZ IV - Info


Wer Anspruch nach Leistungen auf HARTZ IV hat, dem bieten auch die TAFELN Hilfe zum Lebensunterhalt.

Wer sich über seine Rechte zu HARTZ IV vollumfassend informieren möchte, dem seien diese Webseiten empfohlen:

www.hartz4.net

Die Frankfurter Tafel

Die Frankfurter Tafel e.V. heute (Stand 2015)

Der Verein bedient heute über die Lebensmittelausgaben circa 11.000 bedürftige Frankfurter Bürger. Weitere 13.500 Empfänger erhalten über inzwischen 72 soziale Einrichtungen unsere Unterstützung.

Etwa 180 Mitarbeiter sind ehrenamtlich für die Frankfurter Tafel e.V. tätig. Für die Logistik stehen inzwischen 11 Kühlwagen zur Verfügung.

Der Werdegang der Frankfurter Tafel e.V.

1995
gründete Frau Hella Schmieder im Alter von 75 Jahren die Frankfurter Tafel als einen gemeinnützigen mildtätigen Verein - ohne ein Fahrzeug, aber mit viel Energie. Sie hatte Kontakt zum ehemaligen Filmregisseuer Artur "Atze" Brauner, dem im Frankfurter Ostend ein großes Bürogebäude in der Hanauer Landstraße besaß, wo er ein Büro kostenfrei zur Verfügung stellte.

1996
ging es richtig los, mit 1 Kombi nach dem Motto "Wir nehmen alles, aber es darf nichts kosten." Ein Hotel spendete die Einrichtung. Es kamen 500.000 Fertigsuppen eines Suppenherstellers. Ein Auto mußte angemietet werden. Die ersten Lebensmittelspenden wurden in den Büroräumen zwischengelagert, zahlreiche Kühlschränke übernahmen die Kühlung, wo es notwendig war. Die Waren wurden mühselig und sehr umständlich durch den Hintereingang des Bürogebäudes durch Flure zu einem Fahrstuhl gebracht; später auf dem gleichen Weg wieder zu den Fahrzeugen der Auslieferung.

1997
kam Herr Dieter Freitag im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zur Frankfurter Tafel. Ein Glücksfall ! Er kannte keinen Feierabend; die Sieben-Tage-Woche war für Dieter Freitag selbstverständlich. Aus freien Stücken engagierte ser sich oft in einer 70-Stunden-Woche.

1998
Vier Frankfurter Hotels begannen, für die soziale Einrichtungen Eintopf zu kochen. Inzwischen erhielten bereits 20 soziale Einrichtungen Lebensmittel. Inzwischen besaß die Frankfurter Tafel ein weiteres Auto. Das Bankkonto allerdings war in tiefroten Zahlen.

2001
Bevor Frau Schmieder aus Gesundheitsgründen zurück trat und Ehrenvorsitzende wurde, übernahm Herr Freitag kommissarisch die Leitung und tägliche Organisation - ein Mann der Tat, unermüdlich. Zu seiner Entlastung und zwecks Verbesserung der Organisationsstruktur wurde ein neuer Vorstand gewählt: Herr Rainer Häusler wurde 1. Vorsitzender, Frau Edith Kleber wurde 2. Vorsitzende; Herr Barth wurde Rechtsberater und Frau Birgit Pangritz sowie Herr Lichtenberg machten die Buchhaltung. Herr Ulrich Lühr sponserte und erstellte einen Internetauftritt für die Frankfurter Tafel, um über die Tafelarbeit zu informieren und Spender und Sponsoren zu gewinnen. In späteren Jahren kam noch die Präsenz in den Sozialen Medien auf Facebook hinzu, die auch heute noch von Herrn Lühr betreut wird.

2002
Die Frankfurter Tafel e.V. gründete im Bahnhofsviertel eine erste Lebensmittelausgabe in der Weißfrauengemeinde, welche bis 2013 Ausgabestelle blieb. Die bedürftigen Empfänger wurden schon bald als Tafelkunden bezeichnet.

2003
eröffnete im Gallusviertel die 3. Lebensmittelausgabestelle.

2006
baute die Frankfurter Tafel e.V. symbolisch eine Brücke nach Offenbach und eröffnete dort eine weitere Lebensmittelausgabe.

2008
Eine weitere Lebensmittelausgabe entstand in Frankfurt - Bonames. Nach der Amtsniederlegung des Herrn Lichtenberg aus Altergründen wurde der Steuerberater Dr. Marcus Stein in den Vorstand gewählt.

2009
Die Frankfurter Tafel mußte innerhalb kurzer Zeit ein neues Büro mit ausreichendem Lager in Frankfurt suchen und die Adresse in der Hanauer Landstraße aufgeben. Seitdem befindet sie sich im Ostend nahe dem Ratswegkreisel.
Am Merianplatz wurde die 5. Lebensmittelausgabe gegründet, eine weitere in Offenbach und eine in Frankfurt - Goldstein.

2010
In Rödelheim eröffnete eine weitere Lebensmittelausgabe. Herr Dieter Freitag verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit.

2013
Herr Hartmann vom Gastronomiebetrieb "Chango" im Bahnhofsviertel stellt einmal pro Woche großzügig seine Räumlichkeiten für die Lebensmittelausgabe zur Verfügung, nachdem die Ausgabestelle der Weißfrauenkirche nach 11 Jahren schloss. Er gründete zudem eine weitere Lebensmittelausgabe für die Samstagsware in Friedrichsdorf. Hier mussten zunächst 2 Garagen als Lager dienen.

Zwei weitere Lebensmittelausgabestelle wurden in Frankfurt - Höchst eröffnet.

2014
In Frankfurt - Seckbach eröffnet eine Lebensmittelausgabe am Atzelberg.