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26 Jahre Frankfurter Tafel

EDith Kleber, Zweite Vorsitzende der Frankfurter Tafel bi 2021

Edith Kleber, Zweite Vorsitzende der Frankfurter Tafel e.V., wird zum 28.12.2021 mit 74 Jahren in den Ruhestand gehen. Sie ist/war der Motor der Tafel und hat nicht nur dafür gesorgt, alles mit vielen Helfer/innen, dass nach und nach die Lebensmittelausgaben in verschiedenen Stadtteilen von Frankfurt gegründet wurden, sondern auch, dass viele soziale Einrichtungen über die Tafel mit Lebensmitteln unterstützt werden. Zwischenzeitlich ist die Frankfurter Tafel ein mittelgroßes soziales Unternehmen, das jeden Monat mit ihren 12 Kühlfahrzeugen 230 t gute Lebensmittel nur in Frankfurt verteilt.

Auch ein großes Anliegen von Frau Kleber war, dass die Zentrale der Frankfurter Tafel mit einem neuen Lager für haltbare Lebensmittel, die über Frankfurter Sponsoren gespendet werden, eine gute Bleibe in Fechenheim hat.

In vielen schlaflosen Nächten hat sie die Probleme der Tafel verarbeitet und immer an ihren Ideen gearbeitet: „Mehr Mitmenschlichkeit in diese Stadt zu tragen und nicht wegschauen, wenn es Probleme gibt “ Ihre Devise war "Anpacken und nie das Ziel aus den Augen Verlieren."

 

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  • Frankfurter Tafel ist bunt hochFrankfurter Tafel ist bunt hoch
Das bunte Team der Frankfurter Tafel präsentierte zum 3. ökumenischen Kirchentag im Mai 2021 in Frankfurt auf vier Tischen symbolisch ihre tägliche Arbeit: Die Frankfurter Tafel rettet jeden Monat 230 t gute Lebensmittel vor dem Müll.

 

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter einschließlich dem Vorstand der FRANKFURTER TAFEL e.V freuen sich ganz besonders über dieses Dankeschön einer neuen Kundin, der wir nun helfen, im Alltag wirtschaftliche ein wenig besser "über die Runden" zu kommen. Wir möchten Ihnen dieses Schreiben nicht vorenthalten und veröffentlichen es hier; die Anonymität bleibt respektvoll gewahrt:

"Liebes Frankfurter Tafel Team,

ich brauche Hilfe und habe mich somit durchgerungen, zur Tafel in Höchst zu gehen. Es fiel mir sehr schwer, da ich immer dachte, ich käme auch so irgendwie klar, und es gibt bedürftigere Menschen als mich. Ich bin seit einigen Jahren EU Rentnerin und bekomme Leistungen vom Sozialrathaus, was in der heutigen Zeit hinten und vorne nicht reicht.


Das Team in Höchst ist wirklich super, ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben und rundum versorgt. Danke, dass es Menschen wie Sie und Einrichtungen wie diese gibt. Schliesslich ist immer etwas zu essen zu haben auch in einem so genannten reichen Land heute nicht mehr selbstverständlich."

 

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

zuerst möchten wir ein herzliches Dankeschön an die vielen großartigen Sponsoren aus dem privaten Bereich, Wirtschaft und Unternehmungen aussprechen. Die Frankfurter Tafel e.V. könnte ohne die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unseren MAE’ler (€ 1,50 Mitarbeiter) nicht die Arbeit leisten, die sie jeden Monat für ca. 23.700 bedürftige Mitmenschen in Frankfurt leistet. Durch die hohe Motivation und das „Anpacken“ jedes Einzelnen sind wir in der Lage, sehr viele Mitmenschen mit Lebensmitteln zu bedienen. In den verschiedenen Frankfurter Stadtteilen gibt es zur Zeit 12 Lebensmittelausgabestellen in Kirchengemeinden und an vielen anderen Orten, damit wir nah bei den Menschen sind und keine unnötigen Kosten haben.

Unsere Lebensmittel-Ausgabestellen sind keine Rundumversorgung der bedürftigen Mitmenschen, sondern nur Ergänzung zum täglichen Bedarf. Eine gesunde Ernährung ist uns ein großes Anliegen. Durch unsere Lebensmittel sollen viele Lebensmittelabholer angeregt werden, selbst zu kochen, da wir frisches Gemüse und Obst verteilen. Wir würden uns freuen, wenn wir durch unsere Arbeit erreichen, dass dem einen oder anderen Kind auch einmal ein kleiner Wunsch in der Familie erfüllt wird, z.B. Kino-oder Schwimmbadbesuch, durch die Einsparung von Lebensmitteleinkauf.

Außerdem beliefert die Frankfurter Tafel e.V. 72 soziale Einrichtungen u.a. den Caritasverband, die Methodistische Kirche, Schwester Sigrid, die Schwestern Mutter Theresa, die Diakonie, das Mehrgenerationenhaus, die u.a. alle für obdachlose Mitmenschen und andere Gruppen in Frankfurt kochen.“

Erlauben Sie uns eine wichtige Zahl zu nennen: Damit unsere 12 Autos täglich im Einsatz sein können, benötigen wir jeden Monat ca. € 4.500,– nur für Benzin.

Wer kann die Tafel in Anspruch nehmen?
Alle Mitmenschen, die in einer eigenen Wohnung leben und einen Frankfurt Pass haben. Durch unser Netzwerk können wir kontrollieren, dass kein großer Missbrauch geschieht.

Unsere erfolgreiche Kampagne „ritter-werden.de“ zeigt, dass sich viele Menschen angesprochen fühlen. Gerne laden wir auch Sie dazu ein „Ritter“ oder „Ritterin“ bei der Frankfurter Tafel zu werden.

Unser großes Anliegen ist es, mehr Mitmenschlichkeit in unsere Gesellschaft zu tragen.

Der Vorstand der Frankfurter Tafel e.V.

P.S. Leider gehen immer wieder illegale Geldsammler für die Frankfurter Tafel durch die Stadt. Diese Personen sammeln nicht für die Tafel. Wir haben alle 6-8 Wochen samstags einen Informations-Stand auf der Schillerstrasse.